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Die Wurzeln des Unternehmens Bataillard liegen weit zurück, im 16. Jahrhundert. Die Luzerner Firma Businger & Cie stellte damals als Logistiker und Dienstleister im Nord-Süd-Handel den Schiffsverkehr auf dem Vierwaldstättersee, am Fuss des Gotthards, sicher. Später wurde Businger auch Lebensmittelgrosshändler und Weinimporteur. Nach der Einführung der Weinimport-Kontingentierung 1936 hatte Bataillard als Importeur und Besitzer von Kontingenten einen sicheren Absatzmarkt. Alex Curti-Nager (3. Generation) führte das Unternehmen durch die turbulente Zeit während des zweiten Weltkrieges und übergab anschliessend das Geschäft an seinen beiden Söhne Hans-Edi und Beat (4. Generation). Mit der Übernahme von Markenvertriebsrechten in Kooperation mit dem erfolgreichen deutschen Weinimporteur Racke, u.a. derjenigen von Amselfelder, begann eine neue Ära des Markendenkens. Harro Moller-Racke beteiligte sich mit 40% an der Firma Bataillard und war während vielen Jahren ein wertvoller Ratgeber im Verwaltungsrat. Mittels Aktientausch innerhalb der Familie ging der Besitz an die Schwestern Liliane Fischer-Curti und Evelyne Koch-Curti über. Liliane und Hans-Erich Fischer-Curti führten das Unternehmen in 4. Generation. Mit dem Umzug nach Rothenburg investierte das Unternehmen 1977 in eine eigene Abfüllanlage. Mit seiner Einwegglas-Abfülllinie und der Top50-Mehrweganlage (ab 1979 in Betrieb) vertrieb Bataillard als erster Weinabfüller im grossen Stil Mehrwegflaschen und -gebinde mit eigenen Flaschen und eigenem Pfandharrassensystem. 2004 hat die Tochter von Liliane und Hans-Erich Fischer-Curti, Corinne Fischer, die Geschäftsleitung von Bataillard AG übernommen, welche sie bis 2012 mit Herzblut führte. Seither amtet Corinne Fischer als Verwaltungsrats-Präsidentin. Ihr Bruder Marc Fischer ist Geschäftsleiter von Steinfels Weinauktionen. Die Firma ist bis heute im Besitz der Familie.